5 Tipps für Yoga Anfänger/innen

1. Gut zu wissen

Yoga ist keine Aneinanderreihung von akrobatischen Übungen, sondern eine indische Philosophie, die uns von außen nach innen führt. Das ist gut zu wissen, wenn Du das erste Mal eine Yogaklasse besuchst. Wahrscheinlich werden Dir die Begriffe „Achtsamkeit“, „Meditation“, „Atmung“ und „Entspannung“ jetzt häufiger über den Weg laufen.

Wie Du herausfindest, welcher Yogastil zu Dir passen könnte, erfährst Du übrigens in meinem Blogbeitrag „Yogastile“ (*2).

Mach Dir Deine Vorraussetzungen und Bedürfnisse, Ziele und Wünsche klar. Am besten besprichst du diese vorab mit dem/r Yogalehrer/in.

2. Körperpflege und Dresscode

Trinke über den Tag verteilt reichlich Wasser und nimm etwa zwei bis drei Stunden vor deiner Yogapraxis keine großen Mahlzeiten mehr ein. Versuche während der Yogapraxis nicht zu trinken um Dein inneres Feuer lodern zu lassen. 

Nimm eine Dusche vor dem Yoga. Der Schweiß nach einer spirituellen Praxis darf gern auf der Haut verbleiben und riecht mit zunehmender Praxis nicht unangenehm. Solltest Du viel schwitzen, ist ein kleines Handtuch hilfreich. 

Verzichte auf jegliche Art von Parfums oder parfümierte Deos, denn es gibt Menschen, die darauf sensibel reagieren.

Achte auf saubere Kleidung, die in Bewegung bequem sitzt. Meine persönlichen Lieblinge für die Yogapraxis sind „Sundari“ und „Shakti“, die Du bald wieder im Online Shop bestellen kannst. Die beiden Overalls „Saraswati“ und „Mahavidya“ möchte ich Dir ebenfalls wärmstens ans Herz legen. Übrigens kannst du mit dem Code YOGAUEBEN 10% auf deinen Einkauf bei Chakrana sparen.

Schuhe müssen draußen bleiben, denn Yoga wird barfuß geübt. Eine wundervolle Gelegenheit um deinen Füßen Aufmerksamkeit zu schenken. Damit Du Dich später auf der Matte nicht unwohl fühlst, gönn Dir am Abend vor dem ersten Yogakurs ein ausgiebiges Fußbad mit anschließender Nagelpflege. Übrigens ist Yoga ein hervorragendes Fußtraining!

3. Handy aus!

Es geht beim Yoga um das Finden des inneren Selbst. Daher ist es sinnvoll kalkulierbare, äußere Störfaktoren vorab zu beseitigen. Dein Handy solltest du beim Unterricht ganz ausschalten (für keine Strahlung) oder zumindest auf Flugmodus stellen. Es könnte peinlich werden, wenn das Handy plötzlich während der Yogastunde zu klingeln oder vibrieren beginnt. 

Brauchst Du das Telefon aus beruflichen Gründen, kommuniziere es vorab, damit sich die anwesenden Personen darauf einstellen können und nicht erschrecken.

4. Sorge für Dein Wohl

Informiere dich vorab, ob Du Yogazubehör für die Yogaklasse benötigst. Das könnte Yogamatte, Klotz, Gurt, Decke oder ähnliches  sein. Oft kann man diese Dinge in der Yogaschule ausleihen. 

Eine eigene Yogamatte ist ein Ort zum Entspannen und Kraft tanken, eine kleine Wohlfühloase! Sie kann schon am Vorabend ausgerollt werden, damit die Motivation für die Praxis am nächsten Morgen größer ist.

Wem Du Yoga allein zu Hause übst, richte Dir Deinen Raum so her, dass Du Dich wohl darin fühlst und halte das nötige Zubehör griffbereit. Mein persönliches Must Have ist ein Augenkissen. Es verhilft Dir mit dem beruhigenden Duft von Lavendel, der kompletten Abdunklung und dem Druck auf die Augen zu einer besonders wohltuenden Tiefenentspannung.

5. NO EGO 

Am Anfang ist es spannend auf die Nachbarmatten zu luschern. Übe Dich darin konzentriert bei Dir zu bleiben. Nicht alles, was auf der Matte neben dir geübt wird, ist auch für Dich gerade angesagt. Laß Dein Ego zu Hause und bleibe vorerst bei Übungen für Anfänger. Such Dir Yogaklassen speziell für Anfänger/innen!

Präventionskurse eignen sich hervorragend für den Einstieg in die Yogapraxis. Sie werden von zertifizierten, gut ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet und sind auf Anfänger/innen zugeschnitten. Präventionskurse werden von vielen Krankenkassen bezuschusst oder sogar komplett bezahlt! Auf meiner Website https://yoga-üben.com/einstieg/ findest Du meine nächsten online Präventionskurse.

An die Ladies: Viele Yogalehrer/innen empfehlen während der Menstruation mit der Yogapraxis ganz zu pausieren, oder sie zumindest anzupassen. Umkehrhaltungen oder Übngen, die sich zu fordernd sind, sollte man in dieser Zeit vermeiden. Gib dem natürlichen Entgiftungsprozess Raum. Yogische Techniken, wie das Halten des Wurzelverschlusses, könnten die Monatsblutung beeinflussen. Laß sie am besten ganz weg!

Erlaube Dir Dich auszuruhen, wenn Du Dich krank fühlst. Dir selbst zuliebe und aus Rücksicht auf andere.

Ich wünsche dir ganz viel Freude und Inspiration auf diesem spannenden Weg!

Licht und Liebe
Namaste
Diana